Banner 468x60

Meeresangeln in Norwegen


Norwegen ist ein Paradies für Angler. Je nach Region dürfen die großen Fische hier von Mai bis September aus dem Meer geangelt werden. Besonders der Heilbutt kann hier im Norden des Landes riesige Ausmaße annehmen. Aber mit dem richtigen Zubehör aus dem Angelshop für das Meeresangeln kann man sich getrost der Herausforderung stellen. Kleinere Heilbuttexemplare findet man in Mittelnorwegen.

Kamoyvaer als Startpunkt für´s Angeln

Das kleine gemütliche Fischerdorf, an der Ostseite der Insel Mageroy, liegt im Innersten des Kamoyvaerfjordes. Der Fjord gilt als eine der fischreichsten Regionen in Europa und ist damit Anlaufpunkt für viele Touristen, die in den Sommermonaten zum Meeresangeln nach Norwegen kommen. Der Ort ist mit ca. 70 Einwohnern nicht seht groß, aber bietet Touristen dennoch alles was sie benötigen.

Mit der richtigen Ausrüstung raus auf´s Meer

Die Fischerboote mit denen man raus auf´s Meer fährt sind mit modernster Technik ausgestattet. Mit Echolot und GPS lassen sich die Fische schnell aufspüren. Ein erfahrener Kapitän ist ebenfalls Gold wert. Er kennt das Meer wie seine Westentasche und beobachtet die Bewegungen der Fische schon seit Jahren, sodass mit der der Kombination aus Erfahrung mit modernster Technologie die Fische leicht aufgespürt werden.

Die Boote mit denen man zum Meeresangeln in Norwegen hinausfährt sind, sind mit Outrigger ausgestattet. Wenn das Fangebiet erreicht ist, werden die Masten beidseitig am Boot ausgeklappt und befestigt. Der Outrigger ermöglicht den gleichzeitigen Einsatz mehrerer Routen und verhindert, dass sich die Schüre im Wasser verheddern. Vorteilhaft ist auch, dass bei dem Einsatz der Outrigger ein größeres Gebiet abgesucht werden kann.

Auch die Wahl des richtigen Angelzubehörs für das Meeresangeln ist wichtig. Die Route muss sehr stabil sein und die Angelschnur muss ebenfalls ans Meeresangeln angepasst sein. Hierbei werden statt Rutenringe Rollen verwendet. Neben den speziellen Hochseerollen kommen hier auch immer öfter Multirollen zum Einsatz.

Super Fangerfolge vor der Insel Hitra Norwegen

Beim stöbern auf Youtube habe ich dieses tolle Angelvideo für Sie gefunden und möchte es Ihnen auf gar keinen Fall vorenthalten. Schauen Sie mal, was für tolle Fangerfolge hier verzeichtnet werden. Der Fang von Leng und Köhler (Seelachs) vor der Insel Hitra ist sicher bald kein Geheimtipp mehr.

 

 

 

Related Blogs

Handbuch Angeln: Grundlagen, Angeltechnik, Ausrüstung. Mit Fragen und Antworten der Fischerprüfung [Gebundene Ausgabe]

41npqdvrTrL. BO2,204,203,200 PIsitb sticker arrow click,TopRight,35, 76 AA300 SH20 OU03  Handbuch Angeln: Grundlagen, Angeltechnik, Ausrüstung. Mit Fragen und Antworten der Fischerprüfung [Gebundene Ausgabe] Dieses umfassende Handbuch gibt wichtige und hilfreiche Tipps rund um das Thema Angeln. Die passende Grundausstattung, die richtige Angeltechnik, das notwendige Know-How, die wichtigsten Süß- und Salzwasserfische, ihr Vorkommen, ihre Kennzeichen, die besten Beißzeiten und Köder werden detailliert von A bis Z beschrieben. Doch wer große Fische fangen will, muss zuerst sicher durch die Fischerprüfung. Auf einen Blick wird der Prüfungsstoff übersichtlich aufbereitet sowie ? (more…)

Related Blogs

ABC des Angelns – Handbuch für Einsteiger [Gebundene Ausgabe]

51gwJJwcFxL. SL500 AA300  ABC des Angelns   Handbuch für Einsteiger [Gebundene Ausgabe]

Profi-Tipps aus der Praxis. Format 22 x 29,5 x 1,3 cm

(more…)

Related Blogs

Pilker

Für den Meeresangler ist zweifellos das Pilken die bekannteste und beliebteste Art zu angeln. Wir schließen uns da auch voll an, denn beim pilken hat man, wenn man ein paar Grundregeln beachtet sehr große Fangaussichten. Was gibt es schöneres als in Norwegen im Boot zu sitzen, die herrliche Natur und Stille zu genießen und erfolgreich zu angeln?? Der Pilker ist ein künstlicher Köder für das Sportfischen, welchen es in unterschiedlichen Größen, Farbvarianten und Gewichten gibt. Das Aussehen des Pilkers ist der Fischform nachempfunden, seine Formen- und Farbvielfalt mittlerweile fast unerschöpflich, doch eines ist immer gleich, das Ende des Pilkers ist immer mit einem Drilling versehen.


So wie es eine Vielzahl von Formen und Farben gibt, gibt es natürlich auch die unterschiedlichsten Größen und Grammzahlen, je nachdem für welche Anwendung man diesen braucht. Eine geringere Grammzahl wird zum Beispiel in flacheren Gewässern oder von Land aus benutzt, zum fischen in tieferen Gewässern benutzt man schwerere Pilker.


Ziel des Pilkers ist es, die Aufmerksamkeit des Fisches auf sich zu ziehen und zum Anbeißen zu reizen. Dadurch, dass der Pilker unter Wasser Druckwellen erzeugt, erregt er die Aufmerksamkeit des Zielfisches. Vor allem in der Absinkphase, in welcher er trudelt wie ein kranker Fisch beißen immer wieder Fische an. Hat beim Absinken noch keiner angebissen, zieht (pilkt) man den Köder nach dem Grundkontakt wieder ein Stück (ca.1m) nach oben, um ihn darauf  wieder herabsinken zu lassen. Durch das Geräusch und die Druckwelle des aufschlagen Pilkers auf den Grund werden die Fische zusätzlich angelockt.

 


Sehr oft fängt man auch beim pilken im Mittelwasser, also wenn man den Pilker nur zw. Wasseroberfläche und Meeresgrund bewegt, ohne diesen bis auf den Boden sinken zu lassen. Wir pilken vor allem mit unseren Kindern in den Fjordbereichen oder der Küstennähe Norwegens sehr oft so, denn da ist die Gefahr am Grund hängen zu bleiben wesentlich geringer. Gerade Kinder haben das Gefühl wie weit man noch runterlassen kann oder ob sie schon am Meeresgrund angekommen sind nicht so sehr. Eine andere Alternative dafür ist das arbeiten mit Seekarte mit Wassertiefenangabe und einer Multirolle mit Tiefenmesser. Da in fast jedem Ferienhaus bisher so eine Karte vorhanden war, haben wir uns damit ausgestattet und schauen vorher welche Tiefen vorrangig sind. Unsere Söhne sind absolut begeistert von der Multirolle mit Tiefenmesser, denn nun haben sie einen neuen Wettstreit. Wer ist am schnellsten in welcher Tiefe oder wer fängt den Fisch in der tiefsten Tiefe.


Erwiesene Hauptbeute beim Angeln mit dem Pilker sind Dorsche, jedoch auch Seelachse, Köhler, Pollacks, Lengfische und Makrelen gehen an den Haken. Unsere Gefriertruhen füllten wir auch vorrangig mit Dorschen, Köhlern und jede Menge Makrelen. Allerdings fingen wir auch Rotbarsche, Klippenbarsche, Heringe, Hornhechte und sogar einen blauen Wittling holte mein Sohn aus der Tiefe. Leider hatten wir bei den größten Fängen nicht immer den Fotoapparat dabei. Den Fisch nahmen wir immer direkt am Fischausnehmplatz in Wassernähe aus, sodass im Ferienhaus lediglich die Filtes verarbeitet wurden.

 


Die Köderfische werden immer zahlreicher und vielfältiger und inzwischen sieht man viele Angler welche mit Gummifischen und bis zu 400g schweren Jigköpfen angeln. Meine Kinder lieben diese Fische und an manchen Tagen ist es auch die erfolgreichere Methode.

Eine Grundregel besagt, der Pilker soll so leicht wie möglich, jedoch so schwer wie nötig sein!! Damit kann auch gar nichts schief gehen, wenn man nur immer genau weiß was so schwer wie nötig bedeutet. Aber keine Angst, nach ein paar Pilkversuchen merkt man es gleich ob der Köder zu leicht oder doch zu schwer ist. Da man sowieso immer eine Auswahl an verschiedenen Pilkern mit in`s Boot nimmt ist dies dann auch nicht so tragisch. Der Pilker muss, vor allem wenn man Dorsche angeln will, leicht genug sein um möglichst gut gen Meeresgrund zu taumeln, jedoch auch schwer genug um überhaupt da anzukommen.
Ca. 90 – 95% aller Dorsche werden dicht am Meeresgrund gefangen, denn da ist ihr vorrangiges Jagdgebiet. Deshalb muss auch unser Köder dahin gelangen.

Beim pilken mit mehreren Personen vom Boot aus sei zu beachten in welche Richtung das Boot treibt und das die Schnur samt Köder nicht unter dem Boot landet. So vermeidet man Verhedderungen mit den anderen Anglern, sowie Beschädigungen der Schnur durch den Bootsrumpf.


Related Blogs

QR Code
qr code

QR code created by QR code Widget