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Posts Tagged ‘angeln’

Angeln: Handbuch für Einsteiger [Gebundene Ausgabe]

51T4b2fTTLL. BO2,204,203,200 PIsitb sticker arrow click,TopRight,35, 76 AA300 SH20 OU03  Angeln: Handbuch für Einsteiger [Gebundene Ausgabe]

Dieses umfassende Handbuch gibt wichtige und hilfreiche Tipps rund um das Thema Angeln. Die passende Grundausstattung, die richtige Angeltechnik, das notwendige Know-How, die wichtigsten Süß- und Salzwasserfische, ihr Vorkommen, ihre Kennzeichen, die besten Beißzeiten und Köder werden detailliert von A bis Z beschrieben. Doch wer große Fische fangen will, muss zuerst sicher durch die Fischerprüfung. Auf einen Blick wird der Prüfungsstoff übersichtlich aufbereitet sowie ? (more…)

Meeresangeln

Küstenangeln
Das Angeln vor der Küste Norwegens ist das ganze Jahr hindurch mit einer Angelrute oder Handangelleine kostenlos. Jeder darf im Meer ohne im Besitz einer Angellizenz (egal ob deutsch, norwegisch der sonstige Lizenzen) zu sein sooft und soviel er möchte fischen. Einige Einschränkungen gibt es jedoch, wenn man es auf Lachs, Meerforelle oder Saibling abgesehen hat.

Das Angeln mit Handgeräten auf diese Fische ist ebenfalls uneingeschränkt kostenlos, solange man sich nur im Salzwassergebiet (Meer, Fjord) befindet. Sollten Sie sich im Bereich der Süßwassereinmündung (Fluss) befinden, gelten ab da die Bestimmungen und Vorschriften für das angeln im Süßwasser.
Wer jedoch im Meer mit fest installierter Angelausrüstung (z.B. Lachsfanggerüst, Fischernetze mit Haken, Verkeilungsreusen) Lachs, Meerforelle oder Saibling fangen möchte, muß auch dort eine Gebühr entrichten.

Hochseeangeln
Wer den wirklich großen Fisch (Dorsch, Leng, Köhler, Pollack, Butt….) fangen möchte hat beim Hochseeangeln natürlich größere Chancen, als vom Ufer aus. Nicht nur das man mit einem größeren Fischerboot weiter hinaus auf das offene Meer fahren kann, sondern die Kapitäne der geführten Hochseeangelboote wissen meist die besten Fangplätze und nutzen natürlich auch die Technik um Ihren Gästen bestmögliche Fangerfolge zu verschaffen. An Süd – und Westnorwegens Küste werden Sie mehrere Angebote zum Hochseeangeln finden, für Anfänger stehen meist auch Ausrüstungen an Bord zur Verfügung, welche man sich ausleihen oder mieten kann. So kann man erst einmal testen, ob einem die Hochseeangelei überhaupt Spaß macht.

 

Lachs- und Fischfarmen
Beim angeln in der Nähe von Lachs- und Fischfarmen müssen mind. 150 m Abstand eingehalten werden. Das gleiche gilt für andere Schwimmgehege und Flussmündungen. Zuwiderhandlungen werden mit der Beschlagnahmung des Angelgerätes und Bootes sowie zusätzlich mit bis zu 6 Monaten Gefängnis geahndet.

 

Ausfuhrquote
Seit dem 1.Juni 2006 darf nicht mehr unbegrenzt viel Fisch mit aus dem Land ausgeführt werden. Es wurden strikte Ausfuhrbegrenzungen für Fisch, Meeresfisch und andere Fischwaren festgelegt und diese werden auch konsequent umgesetzt. Bei Zuwiderhandlungen wird es für die Betroffenen meist sehr, sehr teuer.

Generell gilt: PRO PERSON dürfen 15kg Fisch ausgeführt werden!!

Jedoch sind Süßwasserfische, Lachse und Saiblinge nicht davon betroffen. Von dieser Quote ausgenommen sind jedoch Fische und Fischwaren, bei denen dokumentiert werden kann, das diese von einem einheimischen, registrierten Gewerbetreibenden ordnungsgemäß gekauft wurden.

 

Trophäen
Unabhängig von dieser Ausfuhrbeschränkung darf ein Angler einen ganzen Fisch zusätzlich zu der erlaubten Menge als Trophäe mit nach Hause nehmen.

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Hornhecht angeln

Der Hornhecht (Belone belone)

 

Der Hornhecht unter Anglern liebevoll "Horni" genannt, ist ein  sehr schlanker, pelargisch lebender Schwarmfisch welcher sich meist an der Oberfläche aufhält.
Hornhechte sind Salzwasserfische und die Familie der Hornhechte (zool.:  Belonidae, was soviel wie Geschoss oder Pfeil heißt) gehört zur Ordnung der Synentognathi.
In Ihren Wanderzügen ähneln die Hornhechte sehr den Makrelen und auch wenn man sie das erste mal an der Angel hat, denkt man auf den ersten Blick, man hat eine Makrele gefangen. Ihr Rücken glänzt leuchtend grünlich-blau, der Bauch ist silbrig gefärbt. Sie haben eine weit hinten liegende Rücken- und Afterflosse und Ihre Schwanzflosse ist tief gegabelt. Die After- und Rückenflosse ist direkt vor dem Schwanz. Die „Hornis“ haben ein langes, schnabelförmiges Maul gespickt mit mehreren Reihen von scharfen kleinen Zähnen. Die Jungtiere der „Hornis“ haben zuerst ein normales Maul, später wächst zuerst der Unterkiefer schneller als der Oberkiefer, sodass sie wie verwandte Halbschnäbler aussehen. Später folgt erst der Oberkiefer und sie bekommen Ihr nadelförmiges Aussehen. Der englische Ausdruck Needlefish (Nadelfisch) trifft deshalb beim Versuch die Körperform zu beschreiben besonders zu.
Als Oberflächenfische sind die Hornhechte dem von oben kommenden hellen Licht besonders ausgesetzt. Als besonderen Augenschutz hat die Iris in ihrem oberen Teil einen Lappen, der das Eindringen direkten Sonnenlichts vermindert. Die Gestalt und Größe des Irislappens variiert je nach Art.
In den Sommermonaten sucht er das Küstengewässer auf, wogegen er im Winter die tieferen Wasserregionen bevorzugt.
Der Hornhecht ist der einzige (zumindest mir bekannte) Fisch, welcher bei der Zubereitung seine Gräten zeigt. Wenn man den „Horni“ gart, färben sich seine Gräten grün und man kann diese wirklich gut sehen.  Keine Angst, die Färbung beruht auf dem völlig unschädlichen Farbstoff, dem Vivianit.

Die Laichzüge der Hornis treffen aus dem östlichen Atlantik an der Britischen Küste im März – April, in der Nordsee, dem Kattegatt und dem Bereich der Belte im April – Mai ein. Ihre Hauptlaichzeit haben die Hornhechte von Mai bis Juni, wobei sich das Laichgeschäft auch noch bis September hinziehen kann.
Je nach Größe kann ein Hornhechtweibchen zw. 1000 und 35000 Eier haben, diese werden höchstwahrscheinlich ratenweise abgelaicht. Die Eier haben einen Durchmesser von 3-3,5mm und werden mit klebrigen Haftfäden an Steine, Tang, Treibgut, Pflanzen oder sogar Boote geheftet. Die Jungtiere schlüpfen nach ca. 5 Wochen und sind ungefähr 13mm groß.

Im ersten Jahr werden die Jungfische ca.25 cm lang und halten sich besonders in der Küstennähe auf. Sie ernähren sich überwiegend von versch. Kleintieren z.B. Hüpferlingen. Nach einem weiteren Jahr und einer Länge von ca.45 cm sind die Fische bereits geschlechtsreif.
Die Durchschnittsgrößen erwachsener Tiere liegen bei 70 cm (Alter 3 bis 4 Jahre), das Gewicht beträgt dann um die 350 g. sie können bis zu 90 cm groß werden, das maximale Gewicht beträgt dann ca. 1,5 kg. Das Höchstalter eine Hornis beträgt ca.18 Jahre.

Hornhechte sind Augentiere und suchen hauptsächlich am Tag nach Nahrung. Sie streifen nach dem Ablaichen weit umher um Jagd auf Kleinheringe, Sprotten, Sandaale, Stichlinge, Krebstiere und ähnliches zu machen. In dieser Zeit sind die Fangerfolge von der Küste aus sehr hoch. Ab August ziehen sich die „Hornis“ wieder in tiefere Wasserregionen zurück. Hornhechte sind echte Schönwetterfische und lassen sich fast nur bei gutem Wetter fangen, bei schlechtem Wetter oder Sturm wird man kaum einen an den Haken bekommen.
Die Hornhechte sind sehr gute Schwimmer welche auf der Flucht vor Thunfischen oder Delphinen oder aber auch um sich von Parasiten zu befreien, oft weit über die Wasseroberfläche springen können.

Fangorte:

Die Hornhechte sind häufig an Molenköpfen oder anderen Verbauungen anzutreffen. Sie beißen jedoch fast nur, wenn die Sonne scheint und das Wasser klar ist. Gut geeignet sind alle Stellen mit kräftiger Strömung dicht unter Land.

Wer ein Boot besitzt und den "Hornis" vom Boot nachstellen kann, hat es natürlich etwas leichter und mehr Aussichten auf größere Fangmengen. 

Angeltechniken:


Zum angeln auf Hornhechte ist das Spinnfischen besonders geeignet, besonders gute Fliegenfischer landen jedoch auch einige Hornhechte.
Als Angelgerät sind weiche, sensible Spinnruten oder auch Karpfenruten mit einer Länge von 3 – 4 m geeignet. Schlanke Blinker
mit 10 bis 20 g Wurfgewichten (wie die Ködern für Meerforellen) sind besonders gut geeignet. Fetzenköder aus Heringen oder den Bauchlappen der Hornhechte sind fast schon eine Fangarantie. Dazu eine mittlere Stationärrolle mit 20er, 25er oder 30er monofiler Schnur.

Auf der ganz sicheren Seite sind Sie mit einem Fischfetzen an Ihrer Posenmontage. Die Posengröße spielt dabei keine große Rolle, die Tragkraft sollte jedoch bei 10 bis 20 Gramm liegen. Bei stärkerem Wind sogar noch darüber. Nutzen Sie eine lange Antenne, damit Sie die Bisse auch auf größere Entfernung und bewegtem Wasser gut erkennen können.

Da Hornhechte bevorzugt im Oberflächenbereich rauben, reicht eine eingestellte Wassertiefe von ungefähr 0,5 – 1m. Nehmen Sie einen kleinen, nadelscharfen 8er Haken, damit er in das harte Maul der Fische eindringen kann. ABER ACHTUNG!! Wenn die Pose abtaucht, nicht sofort den Anhieb setzen – sondern erst einmal abwarten. Die Hornhechte spielen sehr oft nur mit dem Köder, bevor sie ihn richtig packen.

Sollten die Hornhechte außerhalb der Wurfweite sein, kann man eine Segelpose benutzen und die Pose weit hinaustreiben lassen. Sehr oft zieht der Hornhecht bei einem Biss die Segelpose nur seitlich weg, oder er springt neben der Pose mit dem Köder im Maul aus dem Wasser. Passiert dies, muss man sofort den Anhieb setzen um den Fisch nicht zu verlieren. Eine andere Möglichkeit, den Verlust zu minimieren ist es mit kleineren Blinkern zu fischen. Nutzt man diese Technik ist es ratsam den Drilling durch einen kleinen sehr scharfen Einzelhaken zu ersetzen oder zwischen den Drilling und den Blinker ein kurzes Stück Schnur anknüpfen.

Als weiteren Angeltrick auf den „Horni“ ist das anfüttern besonders vom Boot aus zu empfehlen. Besonders gut funktioniert dies natürlich nur an strömungsreichen Stellen. Brot, Fischreste und anderes Futter locken Kleinfische und somit auch die hungrigen Hornhechte an die Oberfläche.

tag comment Der Hornhecht (Belone belone)

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